Radtouren des Heimatvereins Drensteinfurt

Text: Franz-Josef Naber/Gertrud Münstermann

Werne


Bei herrlichen Sonnenschein starteten 16 Heimatfreunde am Pfingstsamstag von der alten Post zu einer Radtour nach Werne. An der Geineggequelle, die mit Steinen eingefasst und mit Bäumen umgeben ist, wurde eine Rast eingelegt. Der zweite Vorsitzende des Heimatvereins Werne Joseph Funhoff begrüßte die Heimatfreunde in Werne. Nach einem ausgiebigem Mittagessen in der Gaststätte „Hornmühle“ begann die Stadtführung. Die katholische Pfarrkirche St. Christophorus, die erste steinerne Kirche im romanischen Stil mit dem achteckigen Taufstein und die Strahlenmadonna aus dem 15. Jahrhundert, sowie die Klosterkirche mit ihren barocken Altären wurden besichtigt. Vor dem Historischen Rathaus mit seinem Dreistaffelgiebel und der Wappentafel entstand das Gruppenfoto.


Den Abschluss der Stadtführung bildete das Karl-Pollender Stadtmuseum. Karl Pollender, damaliger Realschullehrer, ist der Namensgeber des Heimatmuseums, welches er 1962 gründete. Ein Erweiterungsbau am Museum war vonnöten als die Archäologen des Landschaftsverbandes eine ausgegrabene Kasel (Priestergewand) entdeckt hatten. Die seidene Kasel stammt aus dem 13. bzw. 14. Jahrhundert, einer Zeit in der Seide als rares Gut gegen Gold aufgewogen wurde. In der westfälischen Stube des Heimatmuseums konnten sich alle Heimatfreunde mit Kaffee und Rosinenbrot mit guter Butter stärken, wozu der Heimatverein Werne eingeladen hatte. Für die Gastfreundschaft bedankte sich Franz-Josef Naber bei den Heimatfreunden aus Werne mit einem kleinen Präsent und lud sie gleichzeitig zu einem Gegenbesuch nach Drensteinfurt ein.

Fotos: Franz-Josef Naber