Adventscafé
Das jährliche Advents-Café des Heimatvereins Weiterlesen…
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Nach dem Motto „Unsere Stadt soll sauber werden” Weiterlesen…
Die Jahreshauptversammlung wird jährlich im Monat März abgehalten.
Der Heimatverein veranstaltet jedes Jahr am Ostersonntag das Osterfeuer am Rosenweg.
Weiterlesen…Jedes Jahr im Februar findet der traditionelle Seniorennachmittag statt.
Weiterlesen…Museumsbesuche werden häufig im Rahmen von Tagesausflügen angeboten.
Der Heimatverein führt traditionell am Pfingstmontag eine plattdeutsche Andacht durch. Mitwirkende sind Günter Neuer, Maria Korbeck und Pfarrer Jörg Schlummer, die musikalische Begleitung übernimmt Claus Korbeck.
Alle zwei Jahre wird in Drensteinfurt der Tag der offenen Gärten („Blömkes kieken“) veranstaltet. Andrea Hoppe und Fritz Walter übernehmen die Organisation. Gesucht werden Gartenbesitzer, die ihre schönen Gärten gerne für Besucher öffnen möchten.
In unregelmäßigen Abständen veranstaltet der Heimatverein Vorträge und Informationsabende zu aktuellen Themen, die in der Alten Post oder der Alten Küsterei stattfinden.
Im Rahmen einer Werksführung erläutern die Fachbegleiter die gegenwärtigen und künftigen Produktionsprozesse verständlich. Weiterlesen…
Das plattdeutsche Theater wird alle zwei Jahre im früheren Kolpinghaus veranstaltet. Weiterlesen…
Die dreitägigen Touren umfassen Stadtrundgänge, Museumsbesichtigungen sowie Werksführungen. Weiterlesen…
Die Staudenbörse wird am Vereinsheim des SVD im Erlfeld veranstaltet. Dort können sich Interessierte über verschiedene Pflanzen informieren, diese tauschen oder erwerben. Es steht eine umfangreiche Auswahl an Stauden und Gewächsen bereit, die sowohl für Einsteiger als auch für Kenner geeignet sind.
In der Vorweihnachtszeit lädt der Heimatverein Drensteinfurt am zweiten Advents-Wochenende zeitgleich mit dem Drensteinfurter Weihnachtsmarkt zum Kaffeetrinken und gemütlichen Verweilen in das Advents-Café ein. Dafür öffnet sich die Eingangstür der „Alten Küsterei“, Mühlenstraße, am betreffenden Samstag und auch am Sonntag bereits um 11 Uhr, sodann ist durchgehend geöffnet bis gegen18 Uhr.
In der Verkaufstheke warten diverse köstliche Kuchen und Torten auf den Verzehr. Freundinnen und Freunde des Heimatvereins haben sie selbst gebacken und spenden sie für das Advents-Café. Der Verkaufserlös kommt der gemeinnützigen Arbeit des Vereins zugute.
An dieser Stelle möchte sich der Heimatverein ganz herzlich für die Unterstützung bedanken, die ihm bei seinem Advents-Café zuteil wird: das Spenden von Torten und die aktive Mithilfe bei der Durchführung der Aktion.
Nach dem Motto „Unsere Stadt soll sauber werden” organisiert der Heimatverein einmal im Jahr eine Müllsammelaktion rund um Drensteinfurt. Umweltbewusste Heimatfreunde und Familien mit ihren Kindern werden aufgerufen, sich aktiv gegen dem Müll in der Landschaft einzusetzen. Jeder ist willkommen an dieser Aktion teilzunehmen. Die Müllentsorgung in der Landschaft schadet der Natur und Umwelt. Deshalb „Wir machen mit beim Müllsammeln”
Am zweiten Samstag des neuen Jahres sammelt die Jugendfeuerwehr traditionell die ausgedienten Tannenbäume ein und transportiert sie zum Rosenweg, wo sie für das Osterfeuer verwendet werden. Der Heimatverein veranstaltet jedes Jahr am Ostersonntag das Osterfeuer am Rosenweg. Die Entzündung des Feuers erfolgt mit der Flamme der Osterkerze aus der St. Regina Kirche, wobei der 1. Vorsitzende und ein Vertreter der Kirche diese Aufgabe übernehmen. Während des Osterfeuers verkauft die Jugendfeuerwehr Getränke und Würstchen, deren Einnahmen der Kasse der Jugendfeuerwehr zugutekommen.
Vom Ausgangspunkt Dreingauhalle brachte ein Bus den Heimatverein nach Hamburg ins Miniatur Wunderland, um die größte Modelleisenbahn der Welt zu besuchen. Die Ausstellung befindet sich am Ende der Landungsbrücken in der historischen Speicherstadt und erstreckt sich über zwei Gebäude und Etagen. Die Gruppe durchquerte verschiedene Gebiete – wie Monaco & Provence mit Rennbahn, Italien, Schweiz, Österreich, Bayern, Knuffingen mit Flughafen, Mitteldeutschland, Hamburg, Amerika, Skandinavien, Rio, Patagonien & Antarktis – sowie vielfältige Landschaften und beeindruckende Modellbaukunst. Unzählige Figuren waren detailgenau platziert, Autos und Schiffe bewegten sich durch die Welten, Flugzeuge starteten am Flughafen Knuffingen im Minutentakt und über 500.000 LEDs ermöglichen natürliche Tag-Nacht-Wechsel. Dynamische Szenen, Lichteffekte, Geräusche, Vulkanausbrüche und spektakuläre Ereignisse wurden eindrucksvoll inszeniert. Es blieb noch viel zu entdecken und man hätte stundenlang die Anlage beobachten können, doch die zur Verfügung stehende Zeit war begrenzt. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Teilnehmer dieser Fahrt am Abend nach Drensteinfurt zurück.
Letztes Highlight der dreitägigen Jahresfahrt war der Besuch des Technikmuseums in Sinsheim. Das 1981 gegründete Museum zeigt eine große Sammlung von Oldtimer-Fahrzeugen aller Art (Autos, Rennwagen, Motorräder, Fahrräder, Militärfahrzeuge, Landtechnik). Darunter befinden sich einzigartige Exemplare, etwa ein für Adolf Hitler gebautes Mercedes-Cabrio zur Abnahme von Paraden. Attraktionen des Museums sind ein 2011 ausgemustertes U-Boot der deutschen Marine sowie zwei ausgestellte Flugzeuge: eine französische Concorde sowie eine russische Tupolew.
Das erste Ziel der Gruppe war das Erlebnisbergwerk Merkers. Nach einem herzlichen "Glückauf" im Besucherzentrum erhielten die Heimatfreunde Einblicke in die Technik des Kalibergbaus. Anschließend fuhren sie mit dem Förderkorb etwa 500 Meter in die Tiefe. Eine schnelle Fahrt unter Tage leitete die Besichtigung ein: zum unterirdischen Museum, dem historischen Goldraum mit dem legendären Schatz der Reichsbank sowie einem ehemaligen Großbunker, der den tiefsten Konzertsaal beherbergt und für eine spektakuläre Lasershow genutzt wird. Am tiefsten Punkt bei 800 Metern zeigte sich die Welt des weißen Goldes in einer einzigartigen Kristallgrotte mit großen Salzkristallen. Mit einem abschließenden "Glückauf" führte die Reise weiter nach Bamberg, eine Stadt, die auf sieben Hügeln erbaut ist.
Die Dreitagesfahrt endete mit einer Besichtigung und Führung durch die Gedenkstätte Point Alpha, wo sich bis 1990 Grenztruppen der DDR und US-Soldaten direkt gegenüberstanden.
Heimatverein Drensteinfurt besichtigt neues Naturkunde-Zentralarchiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster-Coerde
Bericht: Armin Asbrand
So viele präparierte Tiere und Vögel, Fossilien und Fische sowie Insekten haben die Heimatfreunde aus Stewwert wohl noch nie gesehen. Etwa 20 Vereinsmitglieder nahmen am 17. November das neue Zentralarchiv des LWL in Münster-Coerde in Augenschein. LWL-Experte Dr. Bernd Tenbergen führte die Teilnehmer durch das neue fensterlose Gebäude in der Speicherstadt, das 2019 eingeweiht wurde und von außen wie ein trister Betonbunker aussieht.
Auf drei Etagen lagern Exponate zur Geologie (Fossilien, Gesteine), Zoologie und der Botanik. Die Ammoniten aus grauer Vorzeit zum Beispiel sind tonnenschwer, die lebensecht wirkenden Wildtiere sind faszinierend und furchteinflößend zugleich. Der letzte Wolf des Münsterlandes aus Herbern gehört ebenso zur Sammlung wie ehemalige Zootiere, so auch der Tiger Rasputin, der 2016 im Münsteraner Zoo eine Pfleger getötet hat. „Allein über 650 000 Funde von Pflanzen und Pilzen und 1,5 Mio. Insekten aus der ganzen Welt haben wir eingelagert und zum Teil archiviert,“ erklärte Dr. Tenbergen. Die zoologische Sammlung umfasst etwa 15 000 Säugetiere und knapp 30 000 präparierte Vögel.
Doch für welche Zwecke investiert der LWL, der in Westfalen-Lippe fast 20 000 Menschen beschäftigt und unter anderem 17 Museen betreibt, Millionenbeträge in ein Zentralarchiv? Dr. Tenbergen dazu:
Wir benötigen das Archiv für Forschungszwecke; Wissenschaftler, Studenten, Lehrer und manchmal auch private Bürger nutzen die Funde und Datenbanken für ihre Arbeiten. Dabei kann es zum Beispiel um die Entdeckung neuer Arten, Fragen des Naturschutzes oder die Folgen des Klima- und Landschaftswandels gehen.
Wir nutzen die Exponate oft auch für eigene Ausstellungen oder als Leihgaben für andere Museen in Deutschland und darüber hinaus. Im Münsteraner Naturkundemuseum beim Zoo zum Beispiel laufen momentan sehenswerte Sonderausstellungen zu den Themen „Wald“ und „Klimawandel“, die die Drensteinfurter im zweiten Teil ihres Besuchs in Augenschein nahmen.
Die LWL-Mitarbeiter haben mitunter auch Kurioses vor der Brust. Sie sichten Nachlässe und Schenkungen von Bürgern, die zeitlebens Fossilien oder Pflanzen gesammelt haben. Dr. Tenbergen: „Viele Erben können mit den Fossilien oder Herbarien nichts anfangen. Sie fragen dann bei uns nach, ob das Naturkundemuseum sie für die Nachwelt erhalten und nutzen kann.“
Bericht: Holger Martsch - Die Römer-, Dom- und Siegfriedstadt Xanten war das Ziel eines Tagesausflugs des Heimatvereins Drensteinfurt, an dem 47 Heimatfreundinnen und -freunde teilnahmen. Von den Römern gegründet, blickt die am unteren Niederrhein gelegene Stadt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Logisch, dass das erste Ziel des Ausflugs das Römermuseum am Stadtrand war. Archäologischer Park und Römermuseum bilden eine Einheit, geben mit zahlreichen Austellungsstücken und Nachbauten römischer Architektur spannende Einblicke in das Leber der Römer in Germanien. Das Amphitheater, einst Austragungsort blutiger Gladiatorenkämpfe und grausamer Tierhetzen, hat sich in seiner Grundstruktur bis in unsere Tage erhalten. Diana, auch bekannt als Schutzgöttin der Jäger, mag in Ihrer Eigenschaft als römische Himmelskönigin ein wohlwollendes Auge auf die Drensteinfurter Heimatfreunde unten am Boden geworfen haben, sorgte sie doch für ausgezeichnetes Wetter an diesem Tag. Wer Lust hatte konnte auch der vom Römerpark aus wenige Gehminuten entfernten Xantener Innenstadt einen Besuch abstatten. Mittelalterliche Reste der Stadtbefestigung, eine intakte Windmühle an der Stadtmauer, die sehenswerte Stiftskirche St. Viktor (nicht ganz korrekt als „Dom“ bezeichnet) und die pittoreske Altstadt sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.
Nach dem Exkurs in die Welt der Römer ging es weiter zum Mittagessen im direkt am Rhein gelegene Restaurant „Zur Rheinfähre“ und von dort aus weiter zum nahe gelegenen, 1200 Hektar großen Naturschutzgebiet „Bislicher Insel“, dessen Überschwemmungsflächen und sandige Uferstreifen zahlreiche Vogelarten anziehen, die das Wasser und Feuchtgebiete als Lebensraum bevorzugen. Durch Zurücknahme der Deiche kann der Rhein das Gebiet, in dem der alte Verlauf des Rheinstroms noch in Form einer Altwasserschlinge sichtbar ist, mit seinem Hochwasser überfluten. Seit 2017 brüten hier, überhaupt zum ersten mal in NRW, Seeadler. Auch 2018 haben sie wieder Nachwuchs, der bereits geschlüpft ist. Außerdem beherbergt die geschützte Flussaue Deutschlands größte Kormoran-Kolonie. Zahlreiche Wildgänse sind zu beobachten, sieben Storchenpaare haben Ihre weithin sichtbaren Nester gebaut. Nach der naturkundlichen Führung durch das Gebiet konnten die Heimatfreunde im „Auencafé“, direkt am Naturschutz-Informationszentrum gelegen, Kaffee und Kuchen genießen.
Würdigung des Busfahrers
Fahrer Alois Steinkamp, der die Heimatfreunde ungezählte Male mit seinem Reisebus in alle Ecken und Winkel Deutschlands sicher chauffiert hat, bekam als Dank vom Heimatverein ein Präsent überreicht. Er hat, über Jahre hinweg, jede kritische Situation souverän gemeistert, den sperrigen Bus mit sicherer Hand durch die engsten Winkel gelenkt. Bald jedoch will er sich in den Ruhestand verabschieden, um sich noch mehr der Familie und den Enkelkindern widmen zu können.
Am Schluss der Fahrt waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig: Es war ein wunderschöner Tag mit einem hervorragend zusammengestellten Programm.
Nach dem Mittagessen im Kolpinghaus Georgsmarienhütte ging die Fahrt weiter nach Kalkriese, zum dortigen Varusschlacht-Museum. Die Anlage wurde gegründet, da die Fundregion Kalkriese darauf hinweist, dass hier im Jahr 9 nach Christi Geburt einer der Schauplätze der Varusschlacht zwischen Arminius und Varus gewesen sein könnte. Das Museum erfreut sich wachsender Beliebtheit und zieht jährlich rund 100.000 Besucher an, darunter allein etwa 1000 Schulklassen. Die höchsten Besucherzahlen verzeichnen regelmäßig die in den ungeraden Jahren stattfindenden „Römer- und Germanentage“. In der Dauerausstellung des Museums werden rund 400 Objekte der Grabungen in Kalkriese gezeigt. Insgesamt sind rund 6.000 römische Funde in Kalkriese ans Tageslicht gekommen. Das Glanzstück der Ausstellung ist die eiserne Helmmaske eines römischen Reiters, die einst einen Überzug aus Silberblech trug, welches vermutlich durch Plünderer heruntergerissen wurde. Die fachkompetente Führung durch das Museum und die Besteigung des 40 Meter hohen Turmes aus Kortenstahl waren weitere Höhepunkte dieses Ausfluges des Heimatvereins, der an diesem Tag zu Hightech und Antike führte.
Bei den Werkbesichtigungen bietet der Heimatverein die Möglichkeit, die Entstehung eines Produkts in verschiedenen Produktionsschritten zu verfolgen. Während der Führung werden Fertigungsprozesse, verwendete Materialien, Produktionsanlagen und die Genauigkeit der Fertigung präsentiert. Alle Komponenten müssen die strengen Qualitätsstandards erfüllen, und die Teilnehmer erfahren, welche Kontrollen dies gewährleisten. Für die Besichtigungen ist eine Anmeldung erforderlich, um den Unternehmen die Vorbereitung auf die Besuchergruppen zu ermöglichen.
Bericht: Gerty Münstermann - Nach einer Fotopause am Schloss ging es durch die Bauerschaften Forsthövel, Rieht und Büren zur Firma Lancier Gable im Industriegebiet Drensteinfurt. Dort wurden die Teilnehmer von Geschäftsführer Thomas Oliver Vohl begrüßt. Ludger Wievelhove überreichte ein kleines Dankesgeschenk für die Betriebsbesichtigung. Anschließend zeigte Vohl eine Bildpräsentation zur Entwicklung des Unternehmens von der Gründung 1905 bis heute. Im Jahr 2002 übernahm die Firma die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb der Peter Lancier GmbH & Co. KG. Um das Know-how und die Erfahrung der Belegschaft zu sichern, wurden Teile des Personals in das neue Unternehmen integriert. Das Produktionsprogramm umfasst Kabelverlegesysteme, Verlegegeräte, Glasfaserverlegung, Kunststoffschiebebänder, Kabelziehstrümpfe sowie Trommelhub, -lagerung und -umspulung. Nach dem Vortrag führte Thomas Oliver Vohl die Gruppe durch die Produktionshallen und erläuterte die Abläufe von der Fertigung bis zur Produktvollendung. Abschließend dankte Gertrud Münstermann dem Geschäftsführer für die eindrucksvolle Präsentation und Werksführung.
Bericht: Armin Asbrand - Stewwerter Heimatfreunde besuchen Unternehmen Krone in Spelle und sind beeindruckt
In einer kleinen Schmiede fing alles an. 1906 gründeten Anna und Bernhard Krone in Spelle eine Firma, die Weidepumpen und andere Geräte für die Bauern in ihrem Dorf nördlich von Rheine herstellten. - Bericht: Armin Asbrand
In der Folge wuchs der Familienbetrieb dank immer neuer Erfindungen und unternehmerischen Weitblick stetig. Auch die Folgen zweier Weltkriege wurden bewältigt.
Heute wird das Unternehmen in der 4. Generation von der Familie Krone geführt. Die Gruppe wird von einer Holding, der Bernhard Krone Holding SE & Co KG, gesteuert. Die Gruppe beschäftigt weltweit rund 10 000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von drei Mrd. €. Etwa zwei Drittel davon erzielt der Bereich Nutzfahrzeuge (Standort Werlte) und ein Drittel der Bereich Landwirtschaft (Standort Spelle).
Etwa 40 Frauen und Männer des Heimatvereins Drensteinfurt waren tief beeindruckt, als sie das Stammwerk und das Museum des Unternehmens in Augenschein nahmen. „Seniorberater“ Hermann Jörgens, Bauernsohn aus Recklinghausen, informierte die Stewwerter und erklärte den Erfolg des Unternehmens so: „Die Leitung der Firma war immer in einer Hand. Wir haben uns stets dem Markt angepasst und rechtzeitig auf neue Innovationen gesetzt.“
Krone ist einer der größten Arbeitgeber im Emsland. Die Stammbelegschaft in Spelle und Werlte umfasst 6300 Menschen. Dazu kommen einige Tausend Arbeitskräfte in der Region und außerhalb, die in den vielen Zulieferbetrieben arbeiten.
Doch wie geht es weiter? Landwirtschaft und Logistik gehen immer, heißt es in Spelle. Dabei schielt das Unternehmen Krone zunehmend aufs EU-Ausland. „Gerade haben wir einen Auftrag für 600 Rundballen aus Indien erhalten, weil die Bauern das Reisstroh nicht mehr verbrennen dürfen. Schnell auf neue Anforderungen reagieren, das war immer unsere Stärke,“ so das Fazit von Rentner Jörgens (70).
Bericht Armin Asbrand - In Bremen betreibt Mercedes Benz seinen weltweit zweitgrößten Produktionsstandort (nach Sindelfingen). Auf einer Fläche von 150 Hektar fertigen 11500 Mitarbeiter täglich 1600 Fahrzeuge, die zu 75 Prozent in den Export gehen. Insgesamt neun Modelle, etwa C-Klasse, GLE- und Coupe Fahrzeuge, werden in den riesigen Hallen an den Bändern montiert. „Wir sind eine Stadt in der Stadt, sagt man in Bremen“, sagte Scout Felix Pankowski von Mercedes.
Mit welcher Präzision Roboter und die Beschäftigten an den Bändern arbeiten, davon konnten sich die Gäste bei einem Gang durch eine Werkshalle ein Bild machen. Die wohl größte Leistung des Unternehmens besteht darin, die verschiedenen Modelle für den jeweiligen Exportmarkt an den Bändern anzupassen. Teils befinden sich die Lenkräder rechts, diverse Sicherheitsbestimmungen in den verschiedenen Ländern sind zu beachten. Die noblen Karossen für den US-Markt müssen zum Beispiel einen grünen Knopf im Kofferraum haben. „US-Käufer haben Angst vor Entführung. Mit dem Knopf lässt sich der Kofferraum von Innen öffnen“, erklärte Pankowski.
Die Fahrzeuge mit dem Stern kosten zum Teil sechsstellig und verfügen über mehr als 500 PS. Etwa 1000 Lkw liefern täglich Teile von bis zu 1100 Zulieferfirmen in Bremen ab.
Bericht: Gerty Münstermann - Am Donnerstag, dem 06.06.2024 trafen sich 37 Pättkesfahrer/innen vor der alten Post um eine Pättkestour nach Ascheberg zu starten. Dort angekommen warteten bereits Ludger Wiewelhove und Geschäftsführer Thomas Kröger auf die Teilnehmer/innen.
Gleich vor dem Beginn der Werksbesichtigung überreichte Ludger Wiewelhove ein kleines Präsent an Thomas Kröger und bedankte sich für die Einladung. In zwei Gruppen wurden die Teilnehmer/innen von Thomas und Alexander Kröger durch die Fertigung geführt. Die Fertigungshalle ist in verschiedenen Abteilen, wie Lager für die Fensterproduktion, Lager für fertige Fenster abholbereit für den Kunden, Fensterglas, Alubearbeitung und eine kleine Schreinerei eingeteilt. Zunächst sahen die Teilnehmer die Computergesteuerte Fertigung von Fensterahmen vom ersten bis zum letzten Arbeitsgang. Nachdem die einzelnen Produktionsabläufe bei laufender Produktion vorgestellt wurden, berichtete Thomas Kröger über die Geschichte des Unternehmens, das in Drensteinfurt als Stellmacherbetrieb begann. Mit dem Neubeginn 1973 in Ascheberg und der Spezialisierung auf das System Kömmerling verarbeitet die Firma Kröger Materialien für Türen und Fenster aus Aluminium, Kunststoff und Holz. Anhand einer PowerPoint Präsentation erklärte Thomas Kröger die weitere Entwicklung und die modernen Fertigungssabläufe im Unternehmen. Für die Produktion der Fensterfertigung wurde der komplette Maschinenpark im Jahr 2016 erneuert. Bei Kaffee und Kuchen war noch ausreichend Zeit für weitere Fragen, die Thomas Kröger gern beantwortete. Franz-Josef Naber, erster Vorsitzender vom Heimatverein Drensteinfurt, bedankte sich bei Familie Kröger für die Einladung, Beköstigung und den informativen Nachmittag in Ascheberg.
Bericht: Armin Asbrand - Alles fing an in einer Schmiede in Herzebrock. August Claas war Bauer, Tierheiler und ein begnadeter Tüftler. Er baute um 1910 erste Milchzentrifugen, mit denen die Milchbauern selbst Rahm und Butter herstellen konnten. Etwas später, seine kleine Firma wuchs, kaufte August Claas ein Areal bei Harsewinkel, auf dem sich ein Hartsteinwerk befand.
Mit dem Grundstückskauf und dem Erfindergeist und Mut des Chefs war der Grundstein gelegt für ein Unternehmen, das heute weltweit Landmaschinen verkauft und 2023 mit 12 300 Mitarbeitern einen Umsatz von 6,1 Mrd. Euro erzielte. Bei einem Besuch der Werkshallen in Harsewinkel zeigten sich 40 Frauen und Männer des Heimatvereins Drensteinfurt tief beeindruckt von der unternehmerischen Leistung der Familie Claas. Heute leitet in dritter Generation Catharina Claas-Mühlhäuser das Unternehmen, das in Harsewinkel 3500 Menschen beschäftigt. Davon arbeiten allein 1200 in der technischen Entwicklung.
Der Aufstieg begann mit einem Patent für einen Strohknoter. Er wurde bei Strohpressen an gezogenen Mähbindern und selbstfahrenden Mähdreschern eingesetzt, wie Alfons Rohberg bei einem Gang durchs Museum erläuterte. In den 1950er und 1960er Jahren verkaufte Claas bis zu 110 Mähdrescher (etwa Matador, Senator) pro Tag. Danach entwickelte sich die Firma rasant. Heute baut Claas Mähdrescher, Häcksler, Traktoren, Teleskoplader und weitere Erntemaschinen, produziert Motoren und Kabinen auch für fremde Firmen. Produktionsstandorte sind hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, USA, China und Indien.
2021 wurde in Harsewinkel eine neue Fertigungshalle für Mähdrescher und Traktoren in Betrieb genommen. Hier werden die vorgefertigten Maschinenteile in den Baustraßen endmontiert. Die Fertigungstiefe beträgt heute nur noch etwa 25%. Etwa 4000 bis 6000 neue Mäher und Traktoren, je nach Nachfrage, verlassen jedes Jahr die riesigen Hallen über einen eigenen Bahnanschluss. Der größte Maishäcksler hat bis zu 1000 PS und schneidet 12 Reihen Mais auf ein Mal. Und das Mäher-Flaggschiff „Lexion“ erntet schier unvorstellbare 100 bis 110 Tonnen Getreide – pro Stunde. Die Verkaufspreise für diese Giganten bewegen sich aktuell zwischen 500 Tsd. bis 1 Mio. Euro pro Stück, wobei Lohnunternehmer und die Großbetriebe im Osten die Hauptkunden sind.
Bei diesen enormen Maschinenkosten zählt in der Getreide- und Maisernte jede Stunde. Deshalb muss die Versorgung mit Ersatzteilen reibungslos funktionieren. Aus diesem Grund hat Claas im Jahr 2000 ein neues zentrales Ersatzteillager in Hamm-Uentrop an der A 2 in Betrieb genommen. Heiner Buschhoff, nachgeborener Bauernsohn aus Drensteinfurt, leitet das Logistikzentrum. Er wies darauf hin, dass in Uentrop bis zu 220 000 Artikel für das komplette Claas Landtechnikprogramm lagern.
Die 500 Mitarbeiter in Uentrop arbeiten im Drei-Schicht-Betrieb. Etwa 60 LKW pro Tag liefern die Ersatzteile der Hersteller an. Im Lager werden sie registriert und dann in bis zu 30 Meter hohen Regalen eingelagert. „Bestellt ein Kunde abends bis 18.30 Uhr, ist das Teil am nächsten Morgen bis 8 Uhr vor Ort,“ berichtete Buschhoff.
In Deutschland liefert Claas die Ersatzteile an 44 Hauptabnehmer (etwa Agravis) mit 170 Standorten. Die Überseefrachten gehen in der Regel per Container an die Besteller. Die gesamte Ein- und Auslagerung der Teile läuft wie von Geisterhand voll automatisiert. In einer „blauen Wand“ zum Beispiel sind 245 000 Boxen für Kleinteile eingebaut. Heiner Buschoff: „Für uns wäre es ein Alptraum, wenn unsere Computer gehackt werden oder der Strom ausfällt.“
Bericht: Armin Asbrand - Vor den Toren Hamburgs, in Finkenwerder direkt an der Elbe, montieren 14 000 Airbus-Beschäftige Flugzeuge in vier Endmontagelinien. Der logistische Aufwand, die Präzision und Dokumentation aller Arbeitsschritte sowie die gewaltigen Hallen auf dem 300 Hektar großen Areal versetzten die Stewwerter in Staunen.
Jeden Arbeitstag liefert Airbus etwa einen A 320 neo oder A 330 an seine 400 Kunden aus. Der Konzern hat weltweit rund 60.000 Beschäftigte, 7000 Zulieferbetriebe und betreibt Standorte rund um den Globus. Guide Kay Paulsen wies unter anderem darauf hin, dass ein A 320 derzeit etwa 120 Millionen Euro kostet, wobei die zwei Triebwerke allein rund ein Drittel des Gesamtpreises ausmachen.
Bericht: Doris Matuszewski - Das Angebot des Heimatverein Drensteinfurt e.V. zur Besichtigung der Fa. Agrarflug Helilift in Ahlen nahmen 50 interessierte Mitglieder gern an. Am Treffpunkt Dreingauhalle wurden Fahrgemeinschaften gebildet.
Um 13.00 Uhr begrüßte uns der Flugbetriebsleiter Michael Stromberg zu einer Führung durch die Montagehallen. Im Vorfeld erklärte er uns die Grundlage der Firma. Diese liegt im An- und Verkauf sowie der Vermietung von Helikoptern weltweit. Den Schwerpunkt bilden Fluggeräte des Hubschrauberherstellers Bell Helikopter Textron. Die Fachleute in Ahlen beraten kompetent beim Herausfinden des am besten für den jeweiligen Kunden benötigten Helikopters.
Ein weiteres Standbein ist die Vermietung/Verpachtung von Hubschraubern. Unterschiedliche Typen stehen für die Aufgaben bereit, egal wo der Einsatzort liegt oder wie lange die Ausleihung dauert. Technische oder auch fliegerische Schulungen stehen ebenfalls auf dem Plan.
Kommerzielle Einsätze werden angeboten für: Unterstützung humanitärer Einsätze im In- und Ausland, Personen- und Frachttransporte, Video- und Fotoaufnahmen aller Art. Bei Waldbrand-Bekämpfung, Lasten- und Montageflügen, Vermessungs- und Überwachungsflügen sind die Helikopter ebenso im Einsatz wie bei Flügen in der Land-und Forstwirtschaft.
In der Halle sahen wir direkt auseinandergebaute Helikopter unterschiedlicher Größen. Bei Wartungen werden die Fluggeräte komplett auseinander genommen, geprüft, ggfls. repariert und wieder zusammengebaut. Das kann schon mal 3 Monate in Anspruch nehmen. Das Ersatzteillager weist mehr als 250.000 Teile auf, so dass die Wartung effizient und zeitnah durchgeführt werden kann. Unsere Fragen beantwortete Herr Stromberg gern.
Nach der Besichtigung ging es zum Höhepunkt des Tages. Viele Teilnehmer wollten sich die Gelegenheit zu einem Rundflug (bis Drensteinfurt und zurück) nicht entgehen lassen und erwarben ein Ticket. In 5 Flügen mit dem Helikopter konnten sich alle, die fliegen wollten, davon überzeugen, wie schön die Welt von oben ist – allerdings ist es auch einigermaßen laut im Inneren des Hubschraubers. Wir hatten Glück, es war gute Sicht.
Nachdem alle wohlbehalten wieder auf der Erde gelandet sind bedankte sich Franjo Naber bei Herrn Stromberg für diese interessante Besichtigung. Herr Stromberg wies noch darauf hin, dass die Fa. Agrarflug Helilift am Sonntag in Ascheberg bei der Gewerbeschau anwesend ist und Rundflüge anbietet.
Nach einer gemütlichen Kaffeerunde in Zimmermeiers Bäckerei in Ahlen traten alle zufrieden die Heimreise an.
Bericht und Fotos: Armin Asbrand - Erinnerungen an Kindheitstage wurden wach als Thomas Huth von der Firma Miele die 30 Frauen und Männer des Heimatvereines Drensteinfurt durch das hauseigene Museum führte. Huth erklärte, wie Bauernsohn Carl Miele, ein gelernter Maurer, ab 1900 erste Milchzentrifugen und Buttermaschinen in Herzebrock konstruierte und ans Landvolk verkaufte. Jahre später jubelten die Hausfrauen, die statt Kernseife und Muskelkraft einen ersten Waschautomaten für die große Wäsche einsetzen konnten.
Das aus den Familien Miele und Zinnkann bestehende Unternehmen zog noch vor dem ersten Weltkrieg nach Gütersloh um, wo das Werksgelände einen Bahnanschluss bekam. Heute baut Miele Waschmaschinen, Geschirrspüler, Backherde, Staubsauger und viele weitere Elektrogeräte für private Haushalte und gewerbliche Kunden, etwa Krankenhäuser, Kantinen usw.
Momentan erzielt das Unternehmen mit weltweit 22 000 Beschäftigten rund 5 Mrd. Umsatz pro Jahr. Allein im Gütersloher Stammwerk arbeiten 5000 Frauen und Männer, die jeden Tag 12 000 Großgeräte, darunter 5000 Waschvollautomaten, herstellen. Rund 260 Tonnen Stahlbleche werden täglich in der Vorfertigung und Endmontage verarbeitet.
Die Produktion läuft im Zweischichtbetrieb. Laut Huth verdienen die Frauen und Männer an den Montagebändern rund 18 € brutto pro Stunde, dazu komme eine Schichtzulage. Die Fluktuation bei den Arbeitskräften sei sehr niedrig, weil das Unternehmen viel Wert auf gute Arbeitsbedingungen lege.
Dank immer neuer Innovationen und mutiger Entscheidungen sei es dem inhabergeführten Familienbetrieb gelungen, im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und viele Arbeitsplätze zu sichern. Frühzeitig habe man sich zum Beispiel von Geschäftsfeldern wie etwa der Auto-, Fahrrad- und Küchenherstellung getrennt, die strategisch nicht ins Konzept passten, sagte Huth.
Am Ende gab der Museumsleiter seinen Gästen aus Stewwert ein paar Ratschläge mit auf den Weg: „ Achten Sie beim Kauf etwa einer Waschmaschine oder eines Backherdes auf die Qualität. Wie lange soll das Gerät halten? Bekommen Sie auch in 10 oder 15 Jahren noch Ersatzteile? Und wie sieht es mit dem ökologischen Fußabtritt der Geräte aus, die aus Fernost kommen?“
Bericht: Franz-Josef Naber - Am 12. März 2020 starteten um 14.00 Uhr 46 Heimatfreunde zu einer Betriebsbesichtigung des Lippewerkes der Firma REMONDIS SE & Co. KG, Europas größtem Zentrum für industrielles Recycling.. Frau Ephan von der Firma Remondis erläuterte auf einer Rundfahrt mit dem Bus über das Werksgelände die Produktion. Die Firma Remondis entwickelt Rückgewinnunggsverfahren für immer mehr Rohstoffe, um möglichst viele Stoffkreisläufe zu schließen. So werden dort zum Beispiel jedes Jahr 22400 Tonnen Plastikprodukte –zum Beispiel Kanister, Fässer, Flaschen , Rohre, Eimer- aufbereitet und daraus reines hochwertiges Granulat erzeugt, das dann wieder als industrieller Rohstoff dienen kann. Ein weiterer wichtiger Produktionszweig ist das Elektrorecycling. Das Lippewerk umfasst eine Fläche von 230 ha. Es sind dort 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Alle waren von der Besichtigung begeistert. Den Abschluss der Fahrt bildete ein gemeinsames Kaffeetrinken im Hotel Westermanns.
Bericht: Franz-Josef Naber - Am Freitag wurde von 30 Heimatfreunden die Blaudruckerei Kentrup in Nottuln besucht. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken in der urgemütlichen „Stiftsschänke Kenturp Bläu“ fand unter der Führung des Inhabers der Blaudruckerei , Dirk Kentrup eine Führung durch die Manufaktur statt. Es wurde gezeigt, wie nach traditionellen Verfahren und nach den Regeln der alten Handwerkskunst die Produkte entstehen. Die Blaudruckerei Kentrup ist die älteste Blaudruckerei in Nordrhein-Westfalen. Besonders beeindruckt waren die Besucher von den fast 200 Jahre alten Druckstöcken. Herr Kentrup wies darauf hin, dass die geheimen Farbrezepturen ausschließlich von Generation zu Generation weitergeben werden.
Bericht: Franz-Josef Naber - Am vergangenen Donnerstag fand die erste Pättekstour des Heimatvereins in diesem Jahr statt. Ziel der war die Firma VEKA AG in Sendenhorst. 11 Heimatfreunde fuhren trotz des regnerischen Wetter mit dem Rad und weitere 20 mit dem Pkw nach Sendenhorst. Die Gruppe wurde von Herrn Becklönne -Mitarbeiter der VEKA AG- begrüßt. Bei Kaffee und kalten Getränken stellte er die Firma VEKA AG vor. Die VEKA AG ist ein Produzent von Kunststoff-Profilsystemen für die Herstellung von Fenstern, Türen, Rolläden und Schiebetüren sowie von Plattensystemen aus PVC mit Werken in Deutschland , Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, China, Russland und Nord –und Südamerika .Die Unternehmensgruppe beschäftigt aktuell 5600 Mitarbeiter weltweit, davon 1400 am Standort Sendenhorst. . Nach dem Vortrag erfolgte eine ausführliche und hoch interessante Betriebsführung durch ehemalige Mitarbeiter. Alle Teilnehmer waren sich einig, der Besuch der VEKA AG ein tolles Erlebnis war.
Bericht: Holger Martsch Wie wird eine moderne Tageszeitung heute hergestellt? Davon konnten sich 47 Drensteinfurter Heimatfreunde am Freitag, den 27. Januar 2017, ein lebendiges Bild vor Ort in Münster machen. In die Wege geleitet hatte die Exkursion Vereinsmitglied Günter Neuer, im Verlagshaus Aschendorff als Schichtleiter der Anzeigensatzabteilung seit vielen Jahren tätig.
Nach Ankunft und Begrüßung im Zeitungshaus an der Hansalinie gab es zunächst einen fantasievoll inszenierten Imagefilm anzuschauen, der die Besucher durch die mehr als 250-jährige Geschichte des Verlags führte. Im Anschluss daran erläuterten drei versierte junge Damen, Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Abteilungen, das Prinzip des modernen Vierfarb-Offset-Druckverfahren für Tageszeitungen. Jedes Bild, jede farbige Grafik oder Anzeige wird in der Druckvorstufe in vier Farbkanäle separiert: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, woraus vier verschiedene Druckplatten je Zeitungsseite resultieren. Im Zusammendruck ergeben sie das farbige Bild, das unter der Lupe betrachtet, aus einer rosettenförmig angeordneten Kombination von verschieden großen Rasterpunkten besteht. Drucktechnisch sind die Westfälischen Nachrichten Weltmeister, gibt es doch einen regelmäßig stattfindenden weltweiten Wettbewerb, bei dem sie in puncto Druckqualität als Sieger hervorgegangen sind. Neben einem fein austarierten, automatisierten Druck- und Druckvorstufenprozess ist letztendlich immer noch das menschliche Beurteilungsvermögen entscheidend. Das maßgebende Quäntchen mehr oder weniger Farbe, das eben zu dem herausragenden Druckergebnis führt, liegt immer noch in den Händen erfahrener Spezialisten. Zeitungspapier ist im Grunde ein minderwertiger Bedruckstoff: vergleichsweise rauhe Oberfläche, geringer Weißegrad, relativ dünn, mit einem Quadratmetergewicht von etwa 45 Gramm nur halb so schwer wir Drucker- oder Schreibmaschinenpapier. Es besteht heute übrigens fast vollständig aus wiederverwerteten „recycelten“ Papierfasern. Erstaunlich somit, welch farbkräftige Bildwiedergabe erreicht wird. Zeitungs-Druckfarbe ist, im Gegensatz zur Farbe für Buch- oder Bogenoffsetdruck, eine stark ölhaltige, flüssige Emulsion, wobei das Öl lediglich als Transportmittel für die Farbpigmente dient. Diese lagern sich beim Druckvorgang an der Papieroberfläche an, während das Öl in das Papier wegschlägt. Beim qualitativ hochwertigen Druck von illustrierten Büchern oder Zeitschriften hingegen werden Druckpasten von cremiger Konsistenz verwendet. Sie haben die Eigenschaft, im Trocknungsprozess nach dem Druck mit dem Sauerstoff der Luft zu reagieren, zu polymerisieren, und so ein wischfestes, dauerhaft haltbares Bild zu erzeugen. Der Buchverlag Aschendorff hat seinen Sitz im historischen Verlagsgebäude am Bremer Platz in Münster. Die Verlagsprodukte, darunter sehr viel Literatur über Münster und Westfalen, werden aber, was Druck und Weiterverarbeitung angeht, schon seit einer ganzen Reihe von Jahren nicht mehr in der eigenen Bogenoffsetdruckerei und Buchbinderei produziert, sondern in andere Hände gegeben.
Bei Aschendorff laufen die Zeitungsdruckmaschinen „rund um die Uhr“, denn zusätzlich, neben den „Westfälischen Nachrichten“ fertigen sie eine Vielzahl von periodisch erscheinenden, zeitungsähnlichen Produkten, zum Beispiel Nachrichten für das Handwerk. Diese laufen als Auftragsarbeit für andere Verlagshäuser. Hinzu kommen unterschiedlichste Werbebeilagen, beispielsweise für die großen Elektronik- und Haushaltsgeräte-Anbieter oder Möbelhausketten. Günter Neuer zeigte, was mit der modernen KBA-Maschine alles möglich ist: zum Beispiel der Druck von Super-Panoramaseiten. Seine Anzeigen-Produktionsabteilung ist gut ausgelastet, gestaltet sie doch nicht nur für die WN, sondern auch für andere gedruckte Medien Anzeigen und gibt sie über das Datennetz weiter.
Während des laufendes Betriebs bekamen die Besucher modernes „Hightech“ zu sehen. Das Zeitungsdruckpapier liefern die Hersteller in tonnenschweren Rollen an. Von ihren Rollenträgern im Kellergeschoss zieht sich die Maschine den Bedruckstoff in ihre Türme mit den Farbwerken. Bedrucken, Schneiden, Falzen – alle Arbeitsgänge erledigt die Zeitungsrotation in einem Durchgang. Die neueste Druckmaschine von KBA hat gewaltige Dimensionen, ist mehrere Stockwerke hoch. Sie kann theoretisch in einer Stunde 120.000 vielfarbig bedruckte Zeitungen ausgeben. Über Schuppenausleger und Transportbahnen gelangen die fertigen Druckprodukte schließlich in die Versandabteilung, wo sie, entsprechend dem Bestimmungsort und der benötigten Auflage, gebündelt und paketiert werden. In der Versandhalle stehen Kleintransporter bereit, welche die Tageszeitung in alle Himmelsrichtungen zu den Verteilpunkten im gesamten Verbreitungsgebiet bringen.
Mit einer Auflage von rund 220.000 Exemplaren täglich gehören die „Westfälischen Nachrichten“ zu den führenden Zeitungshäusern in Nordrhein-Westfalen. Heute stellt sich insbesondere die Frage nach den Zukunftsaussichten der Zeitung in gedruckter Form. Dies wurde auch durch entsprechende Fragestellung seitens der Heimatfreunde deutlich. Denn durch die digitale Revolution haben die Tageszeitungen bedrohliche Konkurrenz erhalten, bundesweit ist ein erheblicher Leserschwund Jahr für Jahr zu verzeichnen. Doch im Münsterland, einer wirtschaftlich stabilen und vergleichsweise wohlhabenden Region, halten sich Abonnementskündigungen bisher in moderaten Grenzen. Entscheidend ist auch, wie die Zeitung den Ansprüchen und Einstellungen ihrer Leserschaft Rechnung trägt.
Trotz der Komplexität technischer Abläufe im Druckprozess, die nicht immer leicht zu begreifen sind, nahmen die Besucher aus Drensteinfurt ein dickes Paket neuer Eindrücke mit nach hause. Sie haben eine Vorstellung davon gewonnen, wie Zeitungsproduktion hier und heute funktioniert.
Bericht: Holger Martsch - 37 Heimatfreunde besuchten das Stahlwerk Georgsmarienhütte. Das Stahlwerk Georgsmarienhütte zählt zu den führenden europäischen Anbietern für Rohstahl, Stabstahl Halbzeug und Blankstahl aus Qualitäts- und Edelbaustählen. Das Traditionsunternehmen besteht seit 1856 und ging 1923 in den Besitz der Klöckner-Werke über. 1993 erfolgte die Übernahme der Georgsmarienhütte durch Dr.-Ing. Jürgen Großmann als Management-Buy-out (für 2 DM).
Stahl aus Georgsmarienhütte wird überall dort eingesetzt, wo die Belastung am größten ist, wo Kraft erzeugt oder übertragen wird und wo Sicherheit eine Rolle spielt. Kunden des Stahlwerks fertigen Kurbelwellen, Pleuel, Nockenwellen, Antriebswellen, Getriebeteile, Fahrwerksteile und vieles mehr. Hinzu kommt Stahl für Ketten, Maschinenbauteile und Hydraulikkomponenten. Bei Qualitätsstahl vertrauen insbesondere die Automobilhersteller auf deutsche Produkte wie eben aus Georgsmarienhütte, Billigstähle aus Asien haben hier keine Chance. Jede Stahlcharge, die das Werk verlässt, wird einer peniblen Analyse und Qualitätskontrolle unterworfen. Kernstück der Produktionsanlage ist ein gigantischer Gleichstrom- Elektrolichtbogenofen, der mit einem Schmelzvorgang 140 Tonnen Rohstahl erzeugt, gewonnen aus Schrott. 1350 Menschen aus 15 Nationen bietet die Hütte Arbeit. Qualmende Schlote sucht man auf dem Werksgelände vergeblich – die wenigen Abgase unterschreiten alle vorgegebenen Werte für den Immissionsschutz. Mit der Abwärme des Werks werden auch z. B. Schulen beheizt. Die Besucher aus Drensteinfurt zeigten sich äußerst beeindruckt von der Technik in den riesigen Produktionshallen, drei Kilometer Fußmarsch und etliche Treppen bewältigten sie bei der Werksbesichtigung. Höhepunkt war der Schlacke- und Stahlabstich am Gleichstrom-Elektrolichtbogenofen. Das anschließende Befüllen des Ofens aus einem großen Schrottkorb war ein atemberaubendes Schauspiel, das ein wenig einem Vulkanausbruch ähnelte.
Stahl aus Georgsmarienhütte sorgt für Antrieb – aber nicht nur im Auto. Auch in Europas größter Klappbrücke wird eine „bewegende“ Rolle spielen. Der GM- Hütte Großkunde Dirostahl lieferte die hoch beanspruchten Drehlagerachsen für eine neue Klappbrücke im Hamburger Hafen – und verarbeitete dafür hochwertigen Vergütungsstahl der Georgsmarienhütte.
Noch mehr informationen zum Thema „Stahl für Europas größte Klappbrücke“ liefert die Werkszeitung „Glückauf“
Bericht: Holger Martsch - Um 8.30 Uhr startete der Bus vom Landsbergplatz in Drensteinfurt nach Harsewinkel zum CLAAS-Stammwerk. CLAAS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gaben ab 10 Uhr auf dem eineinhalbstündigen Spaziergang durch die Werkshallen auf unterhaltsame Weise aufschlussreiche Einblicke in Arbeitsablauf- und -organisation sowie alle Stufen der Produktion. In den Kabinen der schweren Traktoren mit Typenbezeichnungen wie „Xerion“ und „Axion“ konnte probegesessen werden, weiterhin gab es Hightech-Mähdrescher wie den „Lexion“ und „Tucano“ und Feldhäcksler vom Typ „Jaguar“ mit ihren bis zu 9 Meter breiten Schneidwerken im Besucherzentrum zu bestaunen. CLAAS als „global player“ mit 80 Prozent Exportanteil und modernen Werken auch in China, Indien, Russland und Ungarn – die Beamerpräsentation und der Unternehmens-Imagefilm gaben den Besuchern vielfältige Informationen zu dem in Harsewinkel beheimateten Weltunternehmen.
Bericht: Holger Martsch - Wussten Sie, dass sich der weltweit größte Hersteller von Einkochautomaten in Drensteinfurt befindet? Und wussten Sie, dass Emaillewaren aus Drensteinfurt auch in China und Korea sehr beliebt und gefragt sind?
Überrascht von der Unternehmensgröße und dessen Produktvielfalt zeigten sich die rund fünfzig Besucher, die der Einladung des Heimatvereins Drensteinfurt am Freitag, dem 12. 2. 2016, zur Werksbesichtigung der Firma Merten & Storck gefolgt waren. „Unsere Heimat – damals wie heute“ ist das Motto des Heimatvereins Drensteinfurt, der mit dieser Veranstaltung wieder einmal bewies, dass er seinen Blick zwar auch auf die Vergangenheit und geschichtlich Interessantes richtet, aber vor allem auch die Gegenwart und Zukunft von Drensteinfurt im Fokus hat.
Das westfälische Unternehmen Merten & Storck besteht seit 1904. Damals von Franz Merten aus Ascheberg und Paul Storck aus Soest gegründet, gehört der Betrieb heute zur Omeras-Firmengruppe mit Stammsitz in Lauter/Sachsen. Das sächsische Unternehmen hat eine 160-jährige Firmentradition. Während omeras emaillierte Stahlbleche zum Beispiel für die Verkleidung von Fassaden, U-Bahn-Stationen oder Unterführungen fertigt, liegen die Produktionsschwerpunkte der Umformtechnik Merten & Storck GmbH auf der Herstellung von emaillierten Haushaltswaren sowie Systemkomponenten für Nutzfahrzeuge.
Aktuell hat das Unternehmen 60 Beschäftigte, die teilweise im zweischichtigen Betrieb tätig sind. Etwa 2.100 Tonnen Stahlblech in Stärken von 0,7 mm bis 3,0 mm werden in Drensteinfurt jährlich verarbeitet, und im Jahr 2015 wurden, alle Produktgruppen zusammengenommen, 780.000 Teile produziert. Die in den Drensteinfurter Werkshallen gefertigten Emaillewaren sind unter der Marke „kochstar“ bekannt. Moderne, energiesparende Ofenanlagen (zwei gasbetriebene Emaillieröfen), Emailauftragsmaschinen mit weitgefächerter Verfahrenstechnik im Emaillierwerk und die Ausstattung des Stanzwerkes mit vollautomatischen,- CNC- gesteuerten Pressenanlagen mit Bandübergabestationen machen das Unternehmen zum größten Hersteller von emaillierten Kochgeschirren in Deutschland und dem weltweit größtem Hersteller elektrischer Einkochautomaten.
Wegweisende Neuentwicklungen, wie neuartige Emailglasuren und der patentierte Kupferkern-Thermoboden kennzeichnen den zukunftsorientierten.
Fortschrittskurs des Unternehmens, das auf einem schwierigen Markt bestehen muss. Billigprodukte aus Asien überschwemmen heutzutage den Haushaltswarenmarkt. Doch selbst in China und Korea wissen Verbraucher die Qualität und Langlebigkeit der Produkte, mit dem Attribut „made in Germany“ zu schätzen, so dass „kochstar“- Waren in diesen Regionen einen guten Absatz haben. Der Exportanteil liegt bei etwa 45 Prozent, wovon 2/3 in Europa und 1/3 in Asien und USA abgesetzt werden. Der Prokurist Hans-Günther Heinze und der technische Betriebsleiter Benedikt Schlüter führten die Besucher durch das Werk, wo sie Einblicke in alle Produktionsbereiche wie Rohfertigung, Reinigen, Emaillieren, Brennen, Komplettieren sowie Verpackung und Versand bekamen und dazu ausführliche fachliche Erläuterungen erhielten.
Zahlreiche freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gaben gerne Auskunft über ihre spezifischen Aufgaben und Tätigkeiten. Zuletzt fand man sich im Werksverkauf ein, wo man alle Produkte in Augenschein nehmen und auch kaufen konnte. „kochstar“ unterhält auch einen Online-Shop unter www.kochstar.de. Werksverkauf: Das reichhaltige Sortiment umfasst Töpfe, Topfsets und Pfannen, auch für Induktionsherde oder -kochplatten, Einkochautomaten, Glühweintöpfe, Party- und Alugussgeschirre in Gastronomiequalität, Schnellkochtöpfe aus Email und Edelstahl, Eisenpfannen, Woks, Grillzubehör sowie Restposten, B-Sortimente und Messemuster zu reduzierten Preisen.
Öffnungszeiten: jeden Freitag 14.00 - 18.00 Uhr und jeden Samstag 9.00 - 13.00 Uhr Omeras: Seit über 160 Jahren Emailliertechnik in Lauter/Sachsen. Produktionsschwerpunkt heute: Vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus emailliertem Stahlblech, wie beispielsweise Wandverkleidungen für die BASF-Firmenzentrale in Ludwigshafen, für Metro-Stationen in Warschau oder für eine Kanalunterführung in Terneuzen, westlich von Amsterdam. Desweiteren Oberflächenveredlung sowie Verformung von technischen Serienteilen aus Stahlblech und Nichteisenmetallen. Geschäftsführer: Andreas Huhn, Jens Jungmann
Bericht: Holger Martsch - Was sich hinter dem Namen „Lancier Cable“ mit seinem Lanzenreiter-Logo verbirgt, das konnten 23 Heimatfreunde am Montag, den 23. März 2015, im Rahmen einer abendlichen Betriebsbesichtigung ergründen.
Das mittelständische Unternehmen war 2002 von Münster-Wolbeck nach Drensteinfurt umgesiedelt. „Weder fertigen wir Kabel noch verlegen wir solche, sondern wir fertigen Spezialgeräte für die Verlegung von Energie- und Telekommunikationskabeln sowie Kabelschutzrohren“ stellte Seniorchef Thomas Vohl klar und vermittelte den Besuchern in einer lockeren, mit Humor gewürzten Präsentation einen umfassenden Eindruck von der Unternehmens -entwicklung und den internationalen Tätigkeitsfeldern der 1905 gegründeten Firma. Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts fertigte Lancier Kabelziehgeräte für die kaiserliche Post. „Der Name Lancier ist auf der ganzen Welt als Spezialist für Kabelverlegetechnik bekannt, unsere Maschinen arbeiten auf fast allen Kontinenten, aktuell zum Beispiel an einem Großprojekt in Zentralasien, bei dem Kabel entlang einer tausende Kilometer langen Bahnlinie verlegt werden“ berichtete Thomas Vohl senior. Rund 30 Mitarbeiter, dazu zwei gewerblich technische und eine kaufmännische Auszubildende sind bei Lancier in den Bereichen Entwicklung und Konstruktion, Fertigung und Vertrieb beschäftigt. Sie produzieren eine Produktpalette, die das Attribut „hightech“ verdient. So werden beispielsweise Glasfaserkabel für Sprach- und Datenkommunikation mit Lancier-Technik in ihre Führungsrohre eingeblasen. Für die Erdkabelverlegung wiederum fertigt Lancier technisches Großgerät wie beispielweise Verlegepflüge, mit denen sich, an einen 18-Tonnen-Bulldozer angebaut, pro Tag mehrere Kilometer Kabel verlegen lassen.
Sehr positiv kam bei den Besuchern die Personalpolitik des Unternehmens an: „Wir setzen auf das Fachwissen unserer erfahrenen Mitarbeiter und wer gute Arbeit leistet, soll auch entsprechend bezahlt werden. Langjährige Betriebszugehörigkeit ist bei uns die Norm. Wir lassen unseren Mitarbeitern viel Handlungsspielraum und sehen es gerne, wenn sie die eigene Kreativität in Arbeitsabläufe mit einbringen“ so Vohl. Während des beeindruckenden Rundganges durch die Werkshallen meinte Hobby-Modellbauer und Heimatver-einsmitglied Günther Koch angesichts der Geräte für Metallguss- und Umformtechnik mit einem schelmischen Lächeln: „Fast wie bei mir zu Hause, nur alles viel größer“. Junior Thomas Vohl merkte an: „Drensteinfurt ist für uns zwar ein geradezu idealer Standort, doch bedauerlicherweise fehlt in unserem Teil des Gewerbegebietes immer noch die für uns äußerst wichtige schnelle Datenleitung und wir hoffen, dass sich das bald ändert.“ Heimatvereins-Vorsitzender Franz-Josef Naber bedankte sich bei Vater und Sohn Vohl mit einem Buchgeschenk und einer Flasche Rotwein, mit der er den (Geschmacks) Nerv des Seniorchefs getroffen hatte und meinte abschließend: „Bei dieser Firmenbesichtigung präsentierte uns die Geschäftsleitung ein sehr anschauliches Portrait eines heimischen, mittelständischen Familienunternehmens. Alle Teilnehmer waren begeistert. Wir werden versuchen, in absehbarer Zeit weitere, ähnliche Firmenbesuche mit unseren Heimatfreunden zu organisieren und würden uns über Einladungen von Unternehmen freuen.“
Das Plattdüütsch Theater findet im Zweijahresrhythmus von Ende Oktober bis Ende November im großen Saal des Restaurants „La Piccola“ in der Marienstraße 17 statt und umfasst fünf Aufführungen.
weitere Info: Plattdüütsch Theater
verbunden mit historischen Sehenswürdigkeiten