Averdung
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Unmittelbar vor den Toren Drensteinfurts erstreckt sich eine landwirtschaftlich geprägte Umgebung, die das charakteristische Bild der Münsterländer Landschaft zeigt. Die umliegenden Bauerschaften, eingebettet in Wiesen, Äcker, Wälder, Feldgehölze und Wallhecken, beherbergen eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
Um das Wigbold Drensteinfurt gruppieren sich die Bauerschaften
Freiheit Drensteinfurt | Averdung | Natorp | Eickendorf | Mersch | Büren | Rieth | Ossenbeck
Der erste Siedlungskern war ein Oberhof, der Wittekind zugeschrieben wird. Seine Nachfolger übertrugen dieses Rittergut dem Osnabrücker Fürstbischof, der es anschließend an verschiedene Adelsfamilien verlehnte. Zum Schutz in Kriegszeiten wurde das Wigbold Drensteinfurt – eine damalige Bezeichnung für einen Ort mit eingeschränkten Stadtrechten – ab dem 15. Jahrhundert mit Wallanlagen und Gräben gesichert. Im heutigen Stadtbild ist dieser Befestigungsring weiterhin klar von neueren Siedlungsflächen zu unterscheiden. Zahlreiche Straßennamen erinnern noch an die historischen Wälle und Tore. (Aus dem Oberhof entstand das Rittergut, das heutige Haus Steinfurt.)
Der Gutshof Steinfurt befand sich in der Freiheit. Er entstand neben dem Rittersitz Steinfurt. Ihm waren 17 Unterhöfe zugeordnet, welche gemeinsam die Freiheit Drensteinfurt bildeten. Die Eigentümer des Hauses Steinfurt genossen in diesem Bereich der Freiheit verschiedene landesherrliche Rechte und Privilegien. Das Gebiet der Freiheit Drensteinfurt wurde durch sogenannte vier Pfähle begrenzt.
Fotos: G. Münstermann




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